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So bleibt die Wanderkleidung in Form
Pflegetipps für unsere Kollektion

Kühl waschen und nicht schleudern
Viskose, Leinen-Baumwolle, Bambus – drei Fasern, die sich ähnlich anfühlen und dasselbe wollen: beim Waschen niedrige Temperaturen und am besten kein Schleudern.
Alle drei Materialien vertragen maximal 30 Grad—ob Bluse, Rock, Hose oder T‑Shirt. Bei höheren Temperaturen schrumpfen sie, verlieren ihren Griff oder verziehen sich auf eine Art, die sich nicht mehr rückgängig machen lässt.
Beim Schleudern gilt dasselbe: besser lassen. Nasser Stoff, der sich in der Trommel verwindet, hinterlässt Falten, die sich tief ins Material einarbeiten. Die Kleidung nach dem Waschen vorsichtig aus der Maschine nehmen, sanft ausdrücken—nicht wringen – und feucht auf einen Bügel hängen. Im nassen Zustand sind alle drei Fasern formbar; das eigene Gewicht zieht sie beim Trocknen glatt und bringt sie nah an ihren Ursprungszustand zurück. Bei Hosen empfiehlt sich ein Hosenbügel, damit die Form stimmt.
Wer es ganz genau nimmt, der bügelt – das bringt die Originalform am zuverlässigsten zurück. Nass aufhängen kommt dem aber so nah, dass sich der Aufwand für viele erübrigt.
Ein weiterer Vorteil: Alle drei Materialien nehmen Gerüche kaum an. Nach einer Tour reicht es oft, die Kleidung über Nacht an einem belüfteten Ort hängen zu lassen, auch die Falten glätten sich größtenteils. Kein Wasser, kein Waschmittel, kein Energieaufwand.
